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Dental Fußorthopädie

Seit 50 Jahren in aller Munde

Der Erfinderkopf Erich Kopp arbeitete während der Kriegszeit als Dentistenpraktikant an einer Front-Zahnstation in Russland. Dort wurzelten seine ersten Ideen für spätere Erfindungen.

Das Fundament wird gelegt.

Nach 4-jähriger Kriegsgefangenschaft und Beendigung seiner Ausbildung zum Zahnarzt in Karlsruhe bekam er als Spätheimkehrer 1954 eine Kassenzulassung in Pfalzgrafenweiler und konnte sich in der Lochwiese eine kleine Praxis einrichten. Dort begann der „Hobbybastler“ mit der Verbesserung und Entwicklung von Hilfsmitteln für die eigene berufliche Arbeit.

Das erste Patent.

1958 erhielt er das Patent für einen bahnbrechenden Wurzelheber zur Zahnentfernung. Zahlreiche Erfindungen folgten, eine Spezialpinzette und ein elektrischer Handschalter für Bohrmaschinen. Bis zur Firmengründung 1963 wurden diese größtenteils in fremden Betrieben hergestellt oder als Lizenz vergeben.

Erich Kopps Ideenliste war lang und bewogen ihn zur Gewerbeanmeldung im 1962 neu erbauten Praxis- und Privathaus im Panoramaweg.

Internationaler Durchbruch.

Mit der Vorstellung der Erkopress 1964 als besondere Neuheit in der Dentalbranche und dem internationalen Schutzrecht auf die heute noch aktuelle Erfindung einer Unterziehfolie zum Schrumpfausgleich in der Tiefziehtechnik, folgte der internationale Durchbruch. Die Zahl der Firmenmitarbeiter wuchs und 1965 waren bereits 10 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Erkodent Bürogebäude 1968 in der Langestraße 45.

50 Mitarbeiter.

Es kamen Neuheiten im chemisch technischen Bereich dazu, sowie weitere Geräte wie der Steamat 1972 und der Poly-Trimmer. Durch weitere meist im Haus entwickelte zahntechnische und zahnärztliche Produkte entstand ein ansehnliches Lieferprogramm. Bedingt durch dieses Wachstum zog Erkodent dreimal um, bis 1977/78 der Bau in der Siemensstraße, dem heutigen Sitz, entstand. Die Mitarbeiterzahl war inzwischen auf ca. 50 angewachsen. In das zuvor 1968 erworbene Betriebsgebäude in der Langestraße 45 zog nun die zahnärztliche Praxis.

Steamat 1972.

Poly-Trimmer.

Neubau in der Siemensstraße 1977/78.

Erkodent auf der 20. internationalen Dentalschau (IDS) vom 30. März bis 2. April 1977 in Düsseldorf.

Orthopädie kommt dazu.

1980 entstand mit Hilfe der Firma Türk, Freudenstadt, der Bereich der Fußorthopädie, der heute ca. 10 % des Umsatzes ausmacht.

Generationswechsel.

In den 80er Jahren gab Erich Kopp nach und nach die Leitung an seine Söhne weiter, die auch den Beruf des Zahnarztes gewählt hatten. 1983 übernahm sein Sohn Dr. Claus-Dieter Kopp die Praxis. Im April 1987 wurde Hans-Peter Kopp Geschäftsführer der Erkodent Erich Kopp GmbH. Beide Söhne haben Praxis und Firma erfolgreich weitergeführt und vergrößert.

Ein großartiges Team.

Hans-Peter Kopp und sein Team konnten die Firma durch Weiterentwicklung bestehender Produkte und durch eigene Erfindungen kontinuierlich ausbauen und die Marke im In- u. Ausland festigen. So u. a. das einzigartige Vakuum-Tiefziehgerät, Erkoform RVE und ein in das Tiefziehgerät integrierbares Okkludiergerät, Occluform, zur Einprägung des Gegenbisses. Auch Silensor-sl, eine Schnarchschutzschiene zählt zu Hans-Peter Kopps Erfindungen. Dieser Erfolg wäre jedoch nicht möglich gewesen ohne die ganze Belegschaft, die sich heute wie damals eigenverantwortlich und interessiert für die Firma engagiert. Heute vertreibt und produziert die Erkodent Erich Kopp GmbH mit modernsten Betriebsmitteln auf ca. 8000 m2. Erkodent ist nach den Normen EN ISO 13485: 2016 / ISO 9001: 2015 zertifiziert.